SVW-Turnier 2020: Erinnerung

Im Mai hatte ich euch auf den 9. Wettbewerb des Württembergischen Schachverbands hingewiesen, der sich dieses Mal um eine Partie Caruana — Carlsen aus dem Jahr 2012 dreht.

Bis zum 30. November 2020 habt ihr noch Zeit, euer Ergebnis einzusenden und euch womöglich einen der attraktiven Preise zu sichern! Viel Spaß und Erfolg dabei!

Konstruktionswettbewerb und Jacobi

Auch im letzten Jahr hatte der Schachverband Württemberg e.V. wieder ein Konstruktionsturnier ausgeschrieben: Ich hatte offensichtlich vergessen, hier darauf hinzuweisen, da dieses Mal kein Retro gefordert war; es ging um eine Folge von Mattsetzungen: Nach einem Matt werden die schachbietenden Steine entfernt, und es geht weiter.

Ausschreibung und Preisbericht habe ich zusammengefasst; die sind nicht nur interessant, weil mit dem Team Andrej Frolkin und Chris Tylor echte Retrofreunde gewonnen haben, sondern von Chris stammt eine englische Beschreibung, wie sie das „Märchen-Beweispartie-Prüfprogramm Jacobi“ hierzu intensiv genutzt haben. (Dank an Chris, dass er mir erlaubt hat, diesen Bericht hier vorzustellen.)

Das sollte sicher einige von euch interessieren. Viel Spaß bei der Lektüre!

Verhunzt

Auch wenn sich Schach für Tiger hauptsächlich an Partiespieler wendet, um ihnen Problemschach näher zu bringen, so bietet es auch immer für gestandene Problemisten interessanten Lesestoff.

Die November-Ausgabe 2019 weist nicht nur noch einmal auf den 8. Problemschach-Wettbewerb des Schachverbandes Württemberg hin (Einsendeschluss: 30. November 2019), sondern stellt auch drei von Wolfgang Erben bewusst etwas „verhunzte“ Probleme (darunter auch eine Beweispartie) vor, anhand derer er wichtige Prinzipien des Problemschachs verdeutlicht.

Interessant und didaktisch gut aufbereitet, wie man es von Wolfgang Erben kennt, also dringend zum Lesen empfohlen. Und vielleicht wollt ihr euch ja auch noch auf den Wettbewerb stürzen?

Ergebnis SVW-Wettbewerb

Im Juli 2018 hatte ich euch auf den 7. Problemschach-Wettbewerb des Schachverbandes Württemberg hingewiesen: Es war eine möglichst kurze Beweispartie zu konstruieren, die zur „Viele-Väter-Stellung“ führt und in der nur Könige und Bauern ziehen dürfen.

Nun ist das Ergebnis erschienen — mit gleich drei Siegern: Andreas Niebler, Martin Hintz sowie das Team Bernhard Geismann & Christoph Fieberg teilen sich das Preisgeld (jeweils 85 €).

Den sehr interessanten Bericht von Wolfgang Erben könnt ihr in der Ausgabe 02/2019 von Schach für Tiger finden; zum Studium sehr empfohlen!

Einsendeschluss 30.11.2018

Ihr erinnert euch an die Ausschreibung des 7. Problemschach-Wettbewerb des SVW? Gefordert ist das möglichst schnelle (nicht unbedingt eindeutige) Erspielen der „Viele-Väter-Stellung“ — allerdings nur mit Königs- und Bauernzügen.

Wertvolle Preise könnt ihr gewinnen — ihr müsst natürlich den Einsendeschluss 30. November 2018 beachten…

7. Problemschach-Wettbewerb des SVW

Es ist wieder so weit, der Schachverband Württemberg und Wolfgang Erben haben wieder einen Problemschach-Wettbewerb ausgeschrieben, der sich besonders an die „Konstrukteure“ unter uns wendet:

Konstruiere eine möglichst kurze (nicht unbedingt eindeutige) Beweispartie, die zur „Viele-Väter-Stellung“ (Kc8 Bb6 — Ka8 Ba7) führt und in der nur Könige und Bauern ziehen.

Einsendeschluss ist der 30. November 2018.

Die genauen Regeln, Hinweise zum Turnier und die Mail-Adresse, an die die Partie zu senden ist, findet ihr hier zum Ansehen oder Download. Als erster Preis sind übrigens wieder 100 € ausgelobt!

Viel Spaß beim Bauen, viel Erfolg im Wettbewerb!

Neuer Wettbewerb

Der Schachverband Württemberg fördert erfreulicherweise das Problemschach — und dabei besonders die Retroanalyse oder benachbarte Bereiche.

So wird im aktuellen Verkündigungsorgan des SVW wieder ein gut dotiertes Konstruktionsturnier ausgeschrieben; dieses Mal geht es um Schlagschach.

Einsendeschluss ist der 30.11.17; Einsendungen gehen direkt an Wolfgang Erben (wolfgang.erben(at)svw.info), der den dortigen Problemteil so fantastisch leitet.

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg bei der Beschäftigung mit diesem Thema!

Beweis zum 5. SVW-Konstruktionsturnier

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den Preisbericht des 5. Konstruktionsturniers des Schachverbands Württemberg? Martin Hintz hatte mit einer besonders sparsamen Beweispartie den ersten Preis gewonnen.

Das Thema hat Martin nicht in Ruhe gelassen, er schrieb dazu:

„Ich fand die Aufgabenstellung so spannend, dass ich mit der Konstruktion der Sieger-Beweispartie nicht halt gemacht, sondern mich noch weiter damit beschäftigt habe. Zuerst wollte ich nur beweisen, dass meine BP mit 63,0 Zügen und 10 Schlägen optimal im Sinne des Wettbewerbs ist (d.h. dass sie eine KBP ist und dass jede KBP mindestens 10 Schläge braucht). Dieser Beweis ist mir tatsächlich schon im Sommer 2016 gelungen. Dann habe ich mir aber noch mehr vorgenommen, und am Ende ist ein ziemlich weitreichender und umfangreicher Überblick über die grundlegenden Strukturen sämtlicher kürzester Beweispartien herausgekommen.“

Diesen Überblick hat er mir für den Blog zur Verfügung gestellt (herzlichen Dank dafür!), den könnt ihr nun herunterladen und euch dann mit den 183 Seiten (!!) beschäftigen.

Viel Spaß damit!