Über mich

Thomas BrandThomas Brand

Schon als Siebenjähriger habe ich mir Schach selbst beigebracht: Die Schachklötze in der neuen Spielesammlung waren einfach zu faszinierend. Und da ich ja einen Spielpartner benötigte, musste meine jüngere Schwester herhalten, auf die sich meine Euphorie allerdings nicht übertragen hat. Zunächst im Kreis der Klassenkameraden, die ich teilweise mit meiner Begeisterung anstecken konnte, dann seit dem „Match des Jahrhunderts“ 1972 zwischen Fischer und Spasski im Verein, beim Turnierspiel wuchs meine Freude am Schach und damit auch die „Arbeit“, die damit verbunden war, etwa beim Studium der Eröffnungstheorie anhand von Büchern und Zeitschriften.

Problemschach

Über das Schach-Echo und die Deutschen Schachblätter kam ich auch mit dem Problemschach in Berührung — erst später wurde mir bewusst, welch hervorragende Lehrer ich dort in Gerhard Jensch und Herbert Grasemann gefunden hatte. Von Grasemann habe ich meine Vorliebe für alles Neudeutsche, von Jensch die Neugier für alles „märchenhafte“, vielleicht gerade weil es so völlig anders als Partieschach ist. Und als ich dann 1979 mit Die Schwalbe und feenschach in Berührung kam, war es bald vorbei mit meiner Partieschach-Karriere.

Retroanalyse

Vielleicht gerade weil ich zunächst überhaupt nichts davon verstand, hatte die Retroanalyse schon recht früh einen starken Reiz auf mich ausgeübt. Besonders durch das Studium der stets ausführlichen Lösungsbesprechungen in feenschach und Die Schwalbe, durch die großartigen Kommentare eines Hans-Heinrich Schmitz, eines Michael Pfannkuche, eines Thomas Kolkmeyer, um nur einige zu nennen, habe ich dieses faszinierende Randgebiet des Problemschachs intensiver kennen und lieben gelernt.

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Schreiben

Problemschach hat für mich von Anfang an nicht nur mit Lösen und Komponieren zu tun gehabt, sondern auch mit Schreiben: Schon 1984 übernahm ich von Arno Tüngler die Sachbearbeitung der Selbst- und Hilfsmatt-Abteilungen in Die Schwalbe, ab 2000 habe ich mehr als elf Jahre lang die Rubrik „Selected Retros and Proofgames“ in The Problemist betreut und 2008 vom legendären Günter Lauinger die Retro-Abteilung in Die Schwalbe übernommen.

Nach der Mit-Herausgabe (gemeinsam mit Chris Feather und Hans Gruber) eines Buchs über György Paros und dem Lektorat von Wolfgang Dittmanns „Der Blick zurück“ unterstütze ich zur Zeit noch weitere Buchprojekte, die hoffentlich bald abgeschlossen werden können, unterstütze ich die feenschach-Redaktion.

Darüber hinaus habe ich verschiedene Aufsätze und Preisberichte veröffentlicht: Auch das Richten von Problemturnieren ist für mich hauptsächlich eine publizistische Tätigkeit. Seit 2012 bin ich internationaler Preisrichter der FIDE für Hilfsmatts und Retros.

Funktion

Seit dem 1. Oktober 2016 bin ich zweiter Vorsitzender der Schwalbe.

Beruf

Natürlich muss ich „nebenbei“ auch meine Brötchen verdienen: Ich bin Diplom-Informatiker und als Projektmanager sowie IT-Strategie- und Technologieberater tätig. Wer mehr darüber erfahren möchte, ist eingeladen, mich bei XING zu besuchen:
Thomas Brand

DIESE SITE

Mit dieser Website über Retroanalyse erfülle ich mir selbst einen lang gehegten Wunsch, nämlich zu versuchen, über das Internet neue Interessenten, neue Freunde für die Retroanalyse zu gewinnen. Wenn mir dies gelingen sollte, wenn die Leser Freude an den Beiträgen, den Aufgaben, den Diskussionen hier haben, dann erfüllt die Site ihren Zweck.

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