9. FIDE World Cup

Am Sonntag ist die Ausschreibung zum 9. FIDE World Cup der Schachkomposition veröffentlicht worden; das Turnier wird wieder in den acht „Album-Abteilungen“ ausgerichtet.

Einsendungen (maximal ein Original pro Abteilung, keine Co-Produktionen) bis zum 1. Juli 2021 an Direktor Juri Baslow nur per Mail (yvbazlov(at)list.ru) mit Diagramm und Lösung sowie Nennung der eigenen Postanschrift. Der vorläufige Preisbericht soll bis spätestens 1. September 2021, der endgültige einen Monat später erscheinen; Retro-Richter ist Joaquim Crusats. Die Autoren der drei erstplatzierten Aufgaben jeder Abteilung erhalten Urkunde und Medaille, die Sieger zusätzlich einen Geldpreis in Höhe von 500 Euro.

Einschränkungen für die Retros:
Während für die Fairy-Abteilung explizit darauf hingewiesen wird, dass es keine Einschränkungen bezüglich Bedingungen und Märchenfiguren gibt (nur Computer-Prüfung ist dort ebenso wie bei den Selbstmatts verlangt), gelten für Retros (this time?!) sehr starke Einschränkungen: Zugelassen sind nur Auflöse-Retros, Last-Mover, orthodoxe Retraktoren mit Vorwärtsverteidigung und Retro Rebusse; keine Märchenbedingungen, KEINE Beweispartien!

Das finde ich persönlich ziemlich unglücklich und auch teilweise unklar (was ist mit Hilfsretraktoren — die sind implizit ausgeschlossen wegen geforderter Vorwärtsverteidigung?); beispielsweise sind Beweispartien (eingeführt 1913) älter (gleich orthodoxer?) als Verteidigungsrückzüger (eingeführt 1922/1923), ist „mit Vorwärtsverteidigung“ im Typ Høeg von Anfang an Standard gewesen, beim Typ Proca hingegen ist/war „ohne Vorwärtsverteidigung“ Standard.

Wenn ihr teilnehmen wollt, schaut bitte unbedingt vorher in die oben verlinkte Original-Ausschreibung!

SVW-Preisbericht

Die gerade herausgekommene 31. Ausgabe (Dezember 2020) von Problemschach für Tiger enthält den Preisbericht zum 9. Problemschachwettbewerb des SVW; die Ausschreibung dazu war im Mai 2020 auch hier veröffentlicht worden.

Diesmal war es möglich, die Aufgabenstellung theoretisch vollständig zu analysieren. In 33 Zügen (und nicht schneller) können die geforderten 60 Besuche erledigt werden. Das schafften zwei Teilnehmer. Über den Sieg entscheidet das sekundäre Kriterium
(schnellstmöglich 59 Besuche). Der Sieger beweist sogar, dass seine Partie in allen nachgelagerten Kriterien das Optimum darstellt. Unglaublich! Auch den sehr ausführlichen Beweis von Martin Hintz dazu findet ihr hier zum Lesen und herunterladen.

Wie immer gibt es auch in dieser „Tiger-Ausgabe“ einige weitere interessante Aufgaben; auch dabei viel Spaß beim Le/ösen!

Übrigens: Die alten Ausgaben des „Tigers“ findet ihr auf den Seiten des Münchener Problemkreises (mpk).

4. Retroblog TT: Korrektur des 1. Preises

Der erste Preis im 4. Retroblog-Thematurnier ist gekocht worden: Bojan Basić fand, dass die Lösung um einen Zug verkürzt werden kann (R 5.Kg6-f5 Kg8xSg7[+wKe8] und dann weiter wie geplant).

Autor Dirk Borst verbessert — und hält die neue Version sogar für etwas besser als die ursprüngliche!

SVW-Turnier 2020: Erinnerung

Im Mai hatte ich euch auf den 9. Wettbewerb des Württembergischen Schachverbands hingewiesen, der sich dieses Mal um eine Partie Caruana — Carlsen aus dem Jahr 2012 dreht.

Bis zum 30. November 2020 habt ihr noch Zeit, euer Ergebnis einzusenden und euch womöglich einen der attraktiven Preise zu sichern! Viel Spaß und Erfolg dabei!

R.I.F.A.C.E 2020 Retroturnier

Gestern hatte ich angekündigt, dass ihr her die Ausschreibung zum diesjährigen R.I.F.A.C.E Retroturnier hier findet: Gefordert sind „klassische“ Retros mit der Kamikaze Rex inclusive Bedingung.

„Externe“ dürfen dazu bis Montag (13. Juli 2020, 15:00 Uhr) eine Aufgabe einsenden an abrobecker(at)yahoo.com.

Viel Spaß und Erfolg beim Komponieren; den Preisbericht werdet ihr sicher auch hier finden!

Nachtrag 11.7.2020 12:57:
Alain Brobecker teile gerade mit, dass seine Beispielaufgabe gekocht worden sei; ich habe die Ausschreibung nun ausgetauscht.

SCHACH Corona-Turnier

Heute findet ihr hier eine Turnierausschreibung, die nichts mit Retro zu tun hat, aber vielleicht auch für euch interessant ist:

Die Zeitschrift SCHACH schreibt ein sehr gut dotiertes „Corona-Turnier“ aus, in dem es um „Physical Distancing“ auf dem Brett geht, also: „Abstand halten!“ Zugelassen sind orthodoxe Zwei- und Mehrzüger, Hilfsmatts und Studien.

Wir hoffen ja alle, dass diese Einschränkungen nicht mehr allzu lange gelten müssen, deshalb ist der Einsendeschluss bereits der 10. Juli 2020; Einsendungen bitte an mich. Preisrichter Hans Gruber wird seinen Bericht bereits im Oktober-Heft 2020 von SCHACH veröffentlichen.

Die ausführliche Ausschreibung gibt es in deutscher und englischer Sprache; viel Spaß und Erfolg bei der Teilnahme!

WCCT-Ausschreibung auf Deutsch

Nachdem kürzlich die Ausschreibung des 11. WCCT veröffentlicht worden ist, hat der deutsche Teamcaptain Frank Reinhold die allgemeinen Informationen (einschließlich der Angabe der deutschen „Abteilungsleiter“) und die Themendefinitionen ins Deutsche übersetzt — ihr könnt sie hier herunterladen.

Viel Spaß und Erfolg bei der Beschäftigung mit den WCCT-Themen!

11. WCCT

Erst hat es so lange gedauert, und dann ging es doch schneller als angekündigt: Die Ausschreibung zum 11. WCCT (World Chess Composition Tournament) ist heute veröffentlicht worden.

Der deutsche Captain Frank Reinhold wird noch eine spezielle Aufbereitung machen, worin dann auch die deutschen „Abteilungsleiter“ und organisatorische Details bekannt gegeben werden. Ich kann aber bezüglich Retro schon verraten, dass ich wieder als Ansprechpartner und soweit erforderlich Koordinator zur Verfügung stehen werde. Wer also gern sich auf das Retro-Thema stürzen möchte, möge damit schon anfangen und sich gern bei mir melden.

Auch bei diesem WCCT wird Deutschland wieder die eingesandten Retros mit bewerten; wer gern mitrichten möchte, kann mir auch dazu schon Bescheid geben!