Treffen im Mai

Die offizielle Ankündigung für das Andernach-Treffen — nicht wirklich überraschend am Himmelfahrts-Wochenende vom 21. bis zu 24. Mai wieder im „Stammbaum“ — kommt in den nächsten Tagen; ihr könnt beruhigt schon buchen!

Am Pfingst-Wochenende findet ebenso traditionell das französische R.I.F.A.C.E. Problemschachtreffen (u.a. mit dem bekannten Retro-Löseturnier) statt, in diesem Jahr also vom 29. Mai bis zum 1. Juni in der Nähe von Lyon statt. Die Einladung mit Informationen auf Englisch und Französisch zum Programm und zur Buchung enthält auch die Kontaktdaten des Organisators Jérôme Auclair.

2020

Allen Retrofreunden wünsche ich
ein gutes neues Jahr 2020!

Schauen wir 100 Jahre zurück, so sah es mit der Retroanalyse längst nicht so gut aus wie heute: Die PDB weist für dieses Jahr genau 12 (zwölf!) Retros auf, WinChloe gar nur sechs — und man könnte den Eindruck gewinnen, es habe damals auf der ganzen Welt nur einen einzigen Retro-Komponisten gegeben: Thomas R. Dawson.

Von ihm nun eine bekannte und nette Kleinigkeit, die sich sicherlich auch nach reichlichem Genuss von Silvesterpunsch noch lösen lässt — ansonsten gibt es die Lösung wieder in einer Woche hier!

Thomas R. Dawson
The Chess Amateur 1920
Weiß nimmt 1 Zug zurück, dann #2 (5+4)

 

 

 

Lösung

Weiß nimmt h2-h4 zurück — und spielt vorwärts 1.h2-h4! Damit steht Schwarz nicht patt, sondern muss 1.– gxh3ep spielen, worauf 2.Lxg6# folgt. (Nicht 1.h2-h3? wegen 1.– Kg5!)

Vereinfachung für PDB

Im Rahmen der Dokumentaton zur PDB-Suche hatten Gerd Wilts, Andrew Buchanan und ich über weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der PDB-Nutzung diskutiert, und eines der Ergebnisse hat Gerd nun dankenswerter Weise implementiert:

Nun kann man eine Aufgabe, deren P-Nummer man kennt (etwa, weil man sie in einem Artikel gesehen hat, ganz einfach über die URL der PDB und angefügte P-Nummer aufrufen. Wer also immer schon mal die P0000136 selbst lösen wollte, kann nun direkt Stellung direkt mittels https://pdb.dieschwalbe.de/P0000136 in seinem Browser aufrufen. Einfacher geht es nicht…

Herzlichen Dank an Gerd für die schnelle Umsetzung!

Anpassung der Datenschutz-Richtlinie

Heute habe ich die Datenschutz-Richtlinie dieser Site aktualisiert. Dabei hat sich eine Formulierung zu Cookies geändert, die das EUGH-Urteil vom 1.10.2019 zu Cookies entsprechend berücksichtigt.

Seit heute verwende ich hier auch ein Statistik-Tool, das die Anzahl der Seitenaufrufe zählt. Auch damit bleibt es dabei, dass personenbezogene Daten hier nur verarbeitet bzw. gespeichert werden, wenn ihr dem zustimmt. Das ist zur Zeit nur bei der Kommentarfunktion erforderlich.

Thomas Volet 70

Heute gehen herzliche Glückwünsche über den „großen Teich“ nach New York, wo Thomas Volet seinen 70. Geburtstag feiert. Thomas, immer noch als Anwalt beruflich aktiv, ist besonders bekannt für seine klassischen Retros, die häufig raffinierte Schachschutz-Mechanismen zeigen.

Bereits acht Mal habe ich eine Aufgabe von ihm als „Retro der Woche“ vorgestellt (40/2013, 40/2014, 30/2015, 32/2016, 29/2017, 17/2018, 46/2018 sowie 32/2019), heute möchte ich euch einladen, „zwischendurch“ eine für seine Verhältnisse einfache Aufgabe zu lösen:

Thomas Volet
Messigny 2000
Letzte 9 Einzelzüge? (14+13)

 

Das sollte nicht allzu schwierig sein? Die Lösung kommt hier etwa in einer Woche. Und vielleicht genießt ihr ja auch noch das Nachspielen der einen oder anderen hier wiedergegebenen Aufgaben!

Tom, many happy returns!

… Und hier nun die Lösung:

Letzte 9 Einzelzüge
wBe7 ist [Bh2] und hat die fehlenden schwarzen Steine geschlagen; die fehlenden weißen Steine verschwanden auf c6 und d2.

Die Stellung kann nur aufgelöst werden durch Rücknahme von b7xXc6; dazu aber muss [sLc8] entschlagen und nach Hause gebracht werden. Im Moment hat Schwarz nur Wartezüge mit [Ba7]:


R: 1.Lb6-a7 a4-a3 2.Ta8-a5 a5-a4 3.f6xTe7! a6-a5 4. f5-f6 a7-a6 5. g4xLf5, und nun kann [sLc8] nach Hause wandern.

Oktober-Schwalbe

Beim Schwalbe-Treffen in Bielefeld (auch von hier aus nochmals ganz herzlichen Dank an Rainer und Gabi für die tolle Organisation!) gab es das Oktoberheft der Schwalbe: Wie immer viel Le/ösestoff, wobei für uns Retroleute besonders der knapp vierseitige Artikel „PRA und RS — eine seit 10 Jahren funktionierende Paarbeziehung“ von Werner Keym besonders heraussticht.

Leider muss ich von einem Druckfehler berichten: In 17977 auf Seite 334 von Andreas Thoma gehört wBf7 nach g7! Sorry an Andreas und an die Löser!

Blick ins Buch

Von einigen Internet-Anbietern kennt man, dass man vor dem Kauf eines Buches einen elektronischen Blick hineinwerfen kann, um sich einen genaueren Eindruck zu verschaffen: „Lohnt es für mich, ist das das richtige Buch für mich?“

Vor einiger Zeit hatte ich bereits auf das FIDE-Album 2013-2015 hingewiesen; nun kann man diesen Blick ins Buch mittels einer PDF-Datei über die WFCC-Seite werfen.