R.I.F.A.C.E 2020 Retro-Preisbericht

Ich hatte hier auf das R.I.F.A.C.E 2020 Retroturnier aufmerksam gemacht. In der Zwischenzeit ist der endgültige Preisbericht erschienen.

Lasst euch auch nicht vom Hinweis des Preisrichters abschrecken: „It’s an horrible mix between French and English, but the diagrams tell the real story.“ So ist es; es lohnt, sich die Bericht und die Aufgaben genau anzuschauen — viel Spaß dabei!

R.I.F.A.C.E 2020 Retroturnier

Gestern hatte ich angekündigt, dass ihr her die Ausschreibung zum diesjährigen R.I.F.A.C.E Retroturnier hier findet: Gefordert sind „klassische“ Retros mit der Kamikaze Rex inclusive Bedingung.

„Externe“ dürfen dazu bis Montag (13. Juli 2020, 15:00 Uhr) eine Aufgabe einsenden an abrobecker(at)yahoo.com.

Viel Spaß und Erfolg beim Komponieren; den Preisbericht werdet ihr sicher auch hier finden!

Nachtrag 11.7.2020 12:57:
Alain Brobecker teile gerade mit, dass seine Beispielaufgabe gekocht worden sei; ich habe die Ausschreibung nun ausgetauscht.

R.I.F.A.C.E. 2020

Das Treffen der französischen Problemisten musste wegen Corona vom traditionellen Pfingstwochenende auf dieses verschoben werden.

Traditionell ist auch immer ein Retro-Kompositionsturnier, das auch für Nicht-Teilnehmer offen ist; es startet am morgigen Samstag (11.7.2020) um 10:00 Uhr.

Dann werdet ihr auch hier die Ausschreibung finden!

Computer komponieren

Dass Computer sehr gut Schach spielen können, wissen wir alle, auch, dass sie gut Schachprobleme lösen können. OK, noch nicht unbedingt Retros.

Datenbank-unterstütztes Komponieren von Schachaufgaben gibt es schon lange; ich erinnere nur an Helmut Mertes‘ Hilfsmatt-Wenigsteiner, die er mit Hilfe eines Computers noch in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts generiert hatte, um dann veröffentlichungsreife Stellungen selbst herauszusuchen. Und ich erinnere an die recht konträren Diskussionen zu diesem Thema in diesem Jahr in Andernach.

Nun aber hat der Malaye Azlan Iqbal, der im Bereich computerbasierter Ästhetik und Kreativität forscht, ein Programm geschrieben, mit dem er, so der Grundgedanke, ästhetische Schachprobleme vom Computer komponieren lassen will.

Auf der Internet-Seite von Chessbase stellt er diesen Ansatz vor; dort sind auch vorausgehende Arbeiten verlinkt. Wer sich für das Thema interessiert, für den bietet sich sicherlich interessanter Lese- und Diskussionsstoff. Den Link habe ich übrigens auf MatPlus.Net gefunden.