The Problemist 11/2016

Vor ein paar Tagen lag das neue Heft des Poblemist im Briefkasten; wie immer bietet auch diese Ausgabe viel interessanten Lesestoff quer durch alle Gebiete des Problemschachs. Für uns Retrofreunde gibt es natürlich wieder zwei Urdrucke und Bernd Gräfraths Kolumne zu ausgewählten Beweispartien und Retros (so die offizielle Bezeichnung), wo er dieses Mal Aufgaben aus seinem Beweispartien-Preisbericht für StrateGems 2014 vorstellt. Der Bericht kann übrigens über die StrateGems Seite heruntergeladen werden.

Daneben gibt es natürlich aktuelle Preisberichte (Studien, 2#) und interessante Artikel.

Dass die „Selected Problems“ nicht nur wegen der Retro-Abteilung stets lesenswert ist, hatte ich hier ja schon mehrfach erwähnt. Bisher hat dort John Rice Selbstmatts und Märchenaufgaben vorgestellt und diese Rubriken hervorragend betreut, nachdem er sie ab 1981 (!!) stufenweise aufgebaut hatte; hiervon zieht er sich nun zurück. Ab Januar 2017 wird Geoff Foster die Fairy Abteilung übernehmen, im Laufe das Jahres dann Hartmut Laue die Selbstmatts.

Lieber John, ganz herzlichen Dank für deine großartige Arbeit — nicht nur mit diesen Rubriken!

The Problemist März 2016

Ungewöhnlich viel Retro-Inhalt bietet das März-Heft des Problemist, das ich heute im Briefkasten fand:

Neben den regelmäßigen Urdrucken und Lösungen sowie Bernd Gräfraths „Selected Proof Games and Retros“ (dieses Mal mit drei Preisträgern aus der Schwalbe 2008) enthält das Heft einen Artikel von ihm über Josef Haas (1922 — 2003) mit drei Retraktoren, einen Artikel von Francois Labelle über Beweispartien, die durch ihren letzten (Matt-)Zug komplett determiniert sind, sowie meinen Preisbericht für die Jahre 2013 bis 2014. Also jede Menge Lesestoff für uns Retrofreunde — aber auch sonst lohnt es immer, den Problemist gründlich zu lesen!

Aus Francois‘ Artikel eine Aufgabe für unsere Zwischendurch-Rubrik (Nr. 15):

Peter Rösler, Problemkiste 1994: Wie verlief die Partie bis 6.gxf8=S#?

Probleemblad und Problemist

In dieser Woche lagen sowohl das neueste Heft von Probleemblad (Januar bis März 2015) als auch von The Problemist (März 2015) bei mir im Briefkasten.

Neben den Urdrucken (Madrasi-Beweispartie, Hilfsretraktor sowie in der Märchenabteilung ein Anticirce Høeg-Retraktor) stellt auch Bernd Gräfrath in seiner „Proof Games and Retros“ Rubrik in The Problemist wieder drei interessante Aufgaben vor; dieses Mal aus dem Schwalbe-Preisbericht 2012.

Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass Roberto Osorio (retro(at)probleemblad.nl) die Retro-Abteilung des Probleemblad übernommen hat. In seiner ersten Rubrik veröffentlicht er fünf Urdrucke (drei orthodoxe Beweispartien sowie zwei Anticirce-Procas), und eine der Beweispartien möchte ich hier (natürlich ohne Lösung!) vorstellen und euch damit zum Lösen animieren. Vielleicht seid ihr ja noch mehr motiviert, wenn ihr Robertos Einleitung lest („surely hard to solve, with an extremely hidden maneuver“) und noch wisst, dass das Stück nicht Computer-geprüft ist.

Satoshi Hashimoto
Probleemblad 2015
Beweispartie in 22 Zügen (10+14)

Problemist November 2014

Die neue Ausgabe des Problemist  enthält wieder viel Lesestoff für uns Retrofreunde: Neben den (leider nun nur noch zwei) Urdrucken und der wie immer sehr lesenswerten Proof Games & Retros Auswahl von Bernd Gräfrath findet sich in diesem Heft ein weiterer Artikel von Bernd: The Lives of Raymond Smullyan, der uns aus Anlass einer Buch-Neuerscheinung von Smullyan  diesen vielseitigen Mann (Künstler, Mathematiker, Philosoph — was noch alles?) näher bringt, den die meisten sicher von seinen Retro-Büchern The Chess Mysteries of Sherlock Holmes sowie The Chess Mysteries of the Arabian Knights kennen.

Und selbst das Supplement enthält dieses Mal einen kleinen Retro-Aufsatz: Pawn Retros in Growing Men von Ronald Turnbull.

Viel Freude beim Lesen!

The Problemist Juli 2014

Als ich gestern von einer Dienstreise zurück kam, fand ich im Briefkasten das Juli-Heft des Problemist.

Neben dem Urdruckteil (dieses Mal sogar auch zwei kleine Beweispartien im Supplement) und der Vorstellung dreier Beweispartien in der von Bernd Gräfrath hervorragend geführten Rubrik „Selected Proof Games and Retros“  kann ich besonders einen Artikel „Solve the first Part first?“ von Andrej Frolkin, Sergej Tkachenko und Chris Tylor für uns Retrofreunde  empfehlen.

Viel Spaß beim Schmökern, Lesen und Lösen.

November-Problemist

Gestern hatte ich das November-Heft des Problemist im Briefkasten.

Drei Retro-Urdrucke bringt der Problemist nun regelmäßig, und die in diesem Heft laden zum lösen ein. Schickt doch einmal Kommentare zu den dortigen Urdrucken ein, daran herrscht beim Problemist gelegentlich leider etwas Mangel.

Bernd Gräfrath stellt nicht nur wieder drei „Selected Retros“ vor (dieses Mal aus einem seiner Lieblingsgebiete: Schlagschach-Beweispartien), sondern im Supplement der Ausgabe findet sich auch noch ein interessanter Kurz-Aufsatz „Composing a Record Proof Game“ von ihm, der sich mit einem anderen seiner Lieblingsthemen (Pseudo- und Anti-Rochade, wie ich das Thema einmal genannt hatte) beschäftigt.

Eine der dortigen Aufgaben, den aktuellen „Geschwindigkeitsrekord“ für dieses Thema, möchte ich hier kurz vorstellen:
 

Bernd Gräfrath
The Problemist 2013
Beweispartie in 11,5 Zügen (10+16)

 
1.b4 a5 2.La3 axb4 3.Dc1 Txa3 4.Db2 Tf3 5.Sc3 Txf2 6.O-O-O! Txf1 7.Sf3 Txh1 8.Tf1! Txh2 9.Kd1 Th6 10.Ke1 Tf6 11.Kf2 h5 12.Kg1!
 
 
Ist damit schon das Ende der Fahnenstange erreicht?

Schwalbe und Problemist

Heute hat sich bei mir der Blick in den Briefkasten mal wieder gelohnt: Keine Rechnung, dafür das August-Heft der Schwalbe und das Septemberheft des Problemist.

Jede Menge Lesestoff, auch wenn dieses Mal die Schwalbe keinen eigenen Retro-Artikel enthält (zwei Preisberichte liegen schon wieder vor und auch noch ein größerer Artikel). aber so habt ihr vielleicht ein wenig mehr Zeit zum lösen und kommentieren? Das wäre klasse!

Und wenn ihr mir, also der Schwalbe, auch noch den einen oder anderen guten Urdruck schickt, ist das noch besser: In meiner Mappe herrscht nämlich zur Zeit ein wenig Ebbe…

Nachtrag:
Silvio Baier machte mich darauf aufmerksam, dass ich vergessen hatte, auf das in der Schwalbe ausgeschriebene Konstruktionsturnier (gleichzeitig 213. Thematurnier der Schwalbe) Matt durch einen Stein/eine Steinart, ausgeschrieben von Silvio Baier und Bernd Schwarzkopf, hinzuweisen.

Konstruiere eine orthodoxe, legale Stellung, in der Weiß (am Zug) nur Mattzüge hat. Alle werden von A) demselben Stein, B) derselben Steinart ausgeführt. Der weiße König steht in der Diagrammstellung nicht im Schach. Umwandlungsfiguren sind a) nicht zulässig, b) zulässig. In jeder Untergruppe (Aa, Ab, Ba, Bb) wird je eine möglichst ökonomische Stelltung zu K, D, T, L, S, B gesucht. Bauernumwandlungen sind erlaubt, jede Umwandlung zählt.

Einsendungen bis zum 28. Februar 2014 möglichst per Mail an Silvio Baier (hilfsmatts(at)dieschwalbe.de); weitere Details finden sich im Artikel im Augustheft der Schwalbe, Seite 180f.