Retro-Turniere beim WCCC

Das 64. WCCC vom 12. bis zum 19. November in Fujairah, Vereinigte Arabische Emitrate, wirft seine Schatten voraus — auch in Form von Retro-Turnieren, die auch für Nicht-Teilnehmer offen sind; Teilnahme dann per E-Mail.

Das traditionelle Champagne-Turnier, organisiert von Michel Caillaud, fordert in diesem Jahr zum Gedenken an den kürzlich verstorbenen Unto Heinonen Retros mit Allumwandlung.

Das auch schon regelmäßige Murfatlar-Turnier verlangt in diesem Jahr Beweispartien mit der Märchenbedingung “Knightmate”, wo Springer durch nicht-königliche Könige und die Könige durch königliche Springer ersetzt werden.

Details zu Bedingungen, Preisen und Einsendeschluss (für beide Turniere Mitte November) entnehmt ihr bitte den Ausschreibungen; viel Spaß und Erfolg beim Komponieren!

Oktober-Schwalbe

Das Oktober-Heft der Schwalbe ist erschienen, und es bietet uns Retro-Freunden eine ganze Menge: (Leider nur) sechs Urdrucke laden euch zum Lösen und Kommentieren ein.

Darüber hinaus gibt es gleich zwei interessante Retro-Artikel: Bernd Gräfrath hat seinen Vortrag beim Schwalbe-Treffen in Aalen “verschriftlicht”, und Günther Weeth stellt interessante Betrachtungen zu Märchenretros (nicht wirklich überraschend mit Schwerpunkt auf Anticirce) an: Viel Spaß bei der anregenden Lektüre!

Märchenretros

Im Forum von MatPlus.Net wird gerade eine interessante Diskussion geführt, wie Märchenretros einsortiert werden sollten: Eher bei Märchenschach oder eher bei Retros oder wo die Grenze liegt.

Ich selbst habe dazu eine sehr dezidierte Meinung, die ich in der Diskussion dort auch dargestellt habe — die will ich hier gar nicht groß wiederholen; ich lade euch stattdessen ein, der Diskussion dort zu folgen, euch zu beteiligen.

Da die einzelnen Forums-Themen nicht direkt verlinkt werden können, hier der Tipp, wie ihr über den oben angegebenen Link dorthin navigieren könnt: Links auf “Forum” klicken, dann bei der Übersicht auf “General”, und dort auf das Thema “When is a problem that has both fairy and retro elements…”