Champagner-Turnier

Traditionell richtet Michel Caillaud beim WCCC, das am 30. Juli in Belgrad beginnt, ein Retro-Kompositionsturnier in zwei Gruppen mit separatem Preisbericht aus; es ist nur für Teilnehmer am Kongress offen.

Thema ist Rundlauf A) in einer Beweispartie, B) in einem anderen Retro-Typ; in A) muss der Rundläufer anschließend geschlagen werden. Märchenbedingungen sind in A) und B) zugelassen.

Die genauen Bedingungen und auch Beispielaufgaben könnt ihr schon jetzt anschauen. Die Definition von „Rundlauf“ („A piece returns to a previously occupied square after it occupied at least 2 other squares.“) erscheint mir allerdings gewöhnungsbedürftig und kontra-intuitiv: Nach dieser Definition ist Sb1-c3-d5-c3-b1 ein Rundlauf?!

One thought on “Champagner-Turnier

  1. C.J. Feather unterscheidet Rückkehr (switchback) und Rundlauf (roundtrip) auf die folgende Weise (in „The Problemist“ vom September 2009, Seite 220): „Both involve return to a square by a piece which previously occupied it, but while Rückkehr exactly reverses the moves used on the outward trip (e.g. Ra1-a8-h8-a8-a1) Rundlauf does not (e.g. Ra1-a8-h8-c8-c1-a1). Often the most aesthetically pleasing kind of Rundlauf delimits a familiar geometrical shape (e.g. Bc1-a3-f8-h6-c1), but it is a mistake to assume that a Rundlauf MUST do so, indeed it need not even enclose any area (e.g. Pa6-a7-a8R-a6).“

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