Ökonomie

In der letzten Zeit haben wir auch hier gelegentlich über Ökonomie im Schachproblem diskutiert. Mein Eindruck ist, dass dieser Begriff bei Retros noch schwerer zu fassen ist als bei Vorwärts-Problemen.

Dass er aber auch dort nicht so selbsterklärend ist, wie man gelegentlich vermutet, zeigte schon vor 35 Jahren Arne Mangs (wer das Pseudonym nicht kennen sollte, verwürfele einfach mal die Buchstaben, und er kommt auf einen der ganz Großen des neudeutschen Schachproblems) in seinem auch heute noch lesenswerten Aufsatz „Ökonomische Nachtwächter“.

Damals in den Deutschen Schachblättern erschienen, ist er heute über die Website von Ralf Krätschmer zugreifbar. Ich empfehle ihn euch zur Lektüre und wünsche euch viel Spaß dabei.

Übrigens lohnt es sich sowieso, auf der Site zu stöbern — nicht nur, weil Ralf auch gleichzeitig Bücherwart der Schwalbe ist: Nein, es gibt dort viel Lesenswertes zu finden, gerade für Freunde neudeutscher Probleme.

One thought on “Ökonomie

  1. Vielleicht darf ich in diesem Zusammenhang auf zwei meiner Aufsätze hinweisen:
    „Zur Bedeutung des Ökonomie-Prinzips“, feenschach: Zeitschrift für Märchenschach, Heft 145, Band XXVII (Januar-Februar 2002), S. 334-335.
    „Nachtwächter und Gammler“, feenschach: Zeitschrift für Märchenschach, Heft 153, Band XXVIII (Oktober-Dezember 2003), S. 176-177.
    Unsere gemeinsames Lieblingszitat von Grasemann zur Ökonomie findet sich allerdings in seinem Buch „Schach ohne Partner für Könner“, Seite 30: „Ökonomisieren heißt Haareschneiden und nicht Skalpieren!“

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